Musik kann die Einkaufslaune von Kunden stark heben, wenn es sich um die passende Hintergrund-Musik handelt. Die Musik-Auswahl erfolgt optimaler Weise anhand der Zielgruppe und sollte unbedingt auf das Image und die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens abgestimmt werden.

Bei der Auswahl, welche Musik in welchem Geschäft spielen sollte, gehen die meisten intuitiv an die Sache heran. Dabei lohnt es sich in jedem Fall auch die langjährige Erfahrung von Musik-Marketing-Experten einzuholen.

Bei den Zielgruppen unterscheiden wir verschiedene Altersstufen, die in der Regel seit ihrer Kindheit musikalisch unterschiedlich geprägt sind. In den meisten Fällen schaffen bekannte Melodien Vertrautheit und Geborgenheit und sorgen für eine längere Verweildauer im Geschäft. Je schneller die Musik, desto aktiver und spontaner agieren Kunden.

Youngsters (14 – 25 Jahre)

Bei einer jüngeren Zielgruppe, z.B. in einem Modegeschäft für junge Leute oder ein Süßwarengeschäft, eignen sich aktuelle Charts oder Musik aus der früheren Jugendzeit des Kundenstammes mit einem schnelleren Tempo. Die Musik darf auch etwas lauter gespielt werden und regt somit die Vorstellungskraft der jüngeren Kunden an. Laute Musik überlagert oft die Gedanken und wenn Teens sich weniger Gedanken machen, landet so manches als Spontankauf in der Einkaufstüte. Jugendliche definieren sich oft über Konsum und angesagte Produkte. Wenn die Musik nun auch noch angesagt ist und perfekt passt, ist langfristige Kundenbindung und mehr Umsatz garantiert.

Mid – Ager (25 – 45 Jahre)

Neben den aktuellen und altersspezifischen Charts können hier locker auch Hits aus den 70er und 80er Jahren in die Ladenausstattung integriert werden. Dabei stehen Mid – Ager auf nicht zu laute Musik, da diese nun in einem vernünftigeren Alter sind, wo sie sich mehr Gedanken um den Kauf von bestimmten Produkten machen, abwägen und vergleichen wollen. Man sollte sich noch unterhalten und einen klaren Gedanken im oft stressigen Alltag – zwischen Job, Familie und anderen Verpflichtungen – fassen können.

Greyhopper (45 – 70)

Menschen, bei denen die ersten grauen Haare sprießen, wollen das oft nicht wahrhaben und haben auch einen gewissen Bezug zu den aktuellen Musiktrends ihrer eigenen Kinder, Neffen oder Nichten. D.h. hier kommt es auf eine ausgewogene Mischung an. Musik aus den frühen Jugendjahren, ruhige, entspannende Musik, aber auch eine Prise modernere Klänge, die man sonst ab und zu aus den Kinderzimmern vernimmt, vermitteln das Gefühl: hey, du bist noch jung und cool. Trotz alledem, sollte auf fette Bässe und lauten Gesang verzichtet werden, da dies für Greyhopper oft als störend empfunden wird.

Best Ager (70+)

Best Ager mögen es meistens gediegen und ruhig. Hier setzt man idealerweise auf instrumentale Klänge oder auf Musik aus den besten Jahren der Kunden. Das können die 50er bis 80er Jahre sein und bekannte aktuelle Radio-Charts. Je nach Art des Geschäfts oder Produktes wird hier auch wieder unterschieden zwischen langsamen oder schnelleren Songs – je nachdem, was man erreichen möchte: längere Verweildauer oder Spontankäufe. Während teure Weine oder hochwertige Kleidung besser bei Klassik verkauft werden, passen Wellness- und ruhige Klänge eher zu einem Bio-Laden und Charts eher zu einem 1-Euro Shop, in dem auf spontane Käufe gesetzt wird.

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